Samstag, Januar 12, 2008

I am Legend

Ich war gestern im Kino. Außer dem kurzen Fernsehwerbetrailer wußte ich nichts über die Story. Gruselig war es. Die totale Endzeitstimmung. Richtig gut gemacht.
Na ja, an manchen Stellen ist der Film nicht ganz stimmig und das Ende hätte man sich auch irgendwie sparen können, aber alles in allem bin ich aus dem Kino gekommen und dachte "Strange - ekelig - gut und von der Idee richtig fies" Ein Heilmittel gegen eine der verbreitesten tödlich verlaufenden Krankheiten bringt die totale Vernichtung. Gemein!

Besonders die Aufnahmen von den Straßen von New York fand ich überzeugend. Richtig cool gemacht.



Ein Zombieliebhaber hingegen war ich noch nie.


Heute morgen bin ich dann freundlicherweise von meinem Radio mit der Durchsage von Will Smith geweckt worden, die er in dem Film ständig auf allen Kanälen sendet. Das war dann ein bißchen so wie in "Täglich grüßt das Murmeltier" - herzlichen Dank!

Kommentare:

Falcon hat gesagt…

Montag steht er auf dem Programm. Leider mal wieder in Konkurrenz zum TV-Grusel.

Lou hat gesagt…

Das menschenleere New York hat was... so seltsam.

Adda hat gesagt…

Ich finde Zombies immer extreeem kreativlos, aber anschauen werde ich mir wohl trotzdem!

mainzel hat gesagt…

Ich hab den Film auch bereits gesehen und mein Kommentar dazu: Ganz nett gemacht mit ein paar guten Effekten, insgesamt aber doch eher eine Enttäuschung. Liegt vermutlich auch etwas daran, dass ich die Romanvorlage kenne. Da hätte man wesentlich mehr rausholen können.
Ich verstehe nicht, warum die Medien da zur Zeit so einen Hype drum machen.

Eine dicke Empfehlung wird aber folgender Film, den ich in der Originalfassung am Samstag als Vorpremiere bereits sehen durfte:

http://www.filmstarts.de/produkt/71611,No%20Country%20For%20Old%20Men.html

Ein typischer Coen - richtig klasse !

Springfloh25 hat gesagt…

@falcon: Und Bewertung? (Heute ist übrigens schon Mittwoch morgen..also Dienstag nacht eher noch)

@lou: Ich habe echt n Moment gebraucht das zu erkennen. War echt seltsam.

@adda: Naja, ich hab das mit der Aussage Zombies ja sehr vereinfacht.. besser wäre wohl mutiert gewesen - den Eindruck den sie hinterlassen ist aber gleich - Hirne, wir brauchen Hirne...

@mainzel: sieh mal einer an.. der Mann aus der Versenkung.. ich dachte schon, ich wäre Legend ;)
Warum wundert es mich gar nicht, dass du natürlich genau wußtest, dass der Film ja eigentlich n Remake ist und überhaupt? Ich habe das erst nach dem Film erfahren und ich kenne weder Buch noch die anderen Verfilmungen davon.
Ist der Link vollständig?

Falcon hat gesagt…

So, also denn:
Ich fand ihn sehr unterhaltsam.
Mal abgesehen davon, dass das Kino knackevoll war und nicht nur Zuschauer mit Neigung zum eher stillen Geniessen anwesend waren (Vorschau auf "Meine Frau, die Spartaner und ich", Kommentar von links "Wohaha! Voll geil! Muss ich rein!", Smith im dunklen Gebäude unterwegs, Kommentar von hinten "Scheiß auf den Köter! Verpiss dich, Mann!"), fand ich ihn spannend und mit wohldosierten Schockeffekten durchsetzt.
Das grobe Handlungsgerüst kannte ich aus der Heston-Verfilmung "Der Omega-Mann" (Sorry, Buch hab ich nie gelesen), dass aber das Ende doch wieder, trotz Hoffnungsschimmer, traurig ist (Hund UND! Herrchen. Hätte nicht einer von beiden gereicht?), hat mich ein wenig deprimiert zurückgelassen.
Andererseits ist es mir doch lieber als das typische "Alle-haben-sich-lieb-und-alles-wird-gut" -Happy-End.
Das verlassene New York ist hervorragend gemacht, sowas finde ich immer beeindruckend, das ging mir schon bei "28 Days later" mit London genau so.
Die Charaktere bleiben allerdings allesamt ein wenig flach, weder die Gebrochenheit von Smiths Charakter noch der Hintergrund für die Entwicklung des offensichtlich überdurchschnittlich intelligenten Gegenspielers werden wirklich herausgearbeitet.
Ausserdem fehlen mir ein paar Erklärungen: Welche Rolle spielte Herr Smith bei der Entwicklung des Medikaments? Was ist das für eine Flüssigkeit, die er über Jacke und vor der Haustür verspritzt? Wie kommt es, dass auf einem Rettungsschiff 5 Leute immun sind und sich 2 davon aus Südamerika bis New York durchschlagen können, in ganz New York (trotz mehrerer Millionen Einwohner, von denen sicher der eine oder andere durchaus recht wehrhaft sein dürfte) es aber nur einer schafft, zu überleben?
Trotzdem: Anders als Herr Mainzel war ich nicht enttäuscht, bin aber genau wie er darüber erstaunt, dass um den Film so ein gigantischer Hype gemacht wird.
Fazit: Guter (nicht sehr guter) Film, unterhaltsam, kein Bedauern über das ausgegebene Geld fürs Filmticket.

Und übrigens: Nicht Zombies. Eher Vampire, was Lichtallergie und Blutdurst angeht. Und glaub mir - ich als Buffy-Fan weiß, wovon ich rede.
Bzw. schreibe.

Okami Itto hat gesagt…

Hab ihn noch nicht gesehen, hab aber dem, was ich bei Prophet geschrieben hab nichts hinzuzufügen.

mainzel hat gesagt…

@floh:
Der Link ist vollständig, musst nur das Fenster groß machen da der Zeilenumbruch nicht funktioniert ;-)

Oder händisch eingeben:

http://filmstarts.de

und dann oben bei Suchwort:
No Country For Old Men
eingeben. Kommt auf's selbe raus.

mainzel hat gesagt…

edit: http://www.filmstarts.de natürlich, sorry.

PS: Bis du Legende wirst dauert's wohl (zum Glück) noch etwas ;-)

Frau Vivaldi hat gesagt…

Immer noch nicht "mein" Film. Nee, wirklich.
Wobei. Den gibts eh gar nicht.

Meise hat gesagt…

Ich fand die plötzlichen Schnitte mit begleitendem lauten Knallen ein wenig übertrieben. Der Hund war aber eine Wucht! Schade, dass er (sie) es nicht geschafft hat! Und mich haben die mutierten Menschen auch erst an Zombies erinnert.